Eröffnung Rad- und Wanderweg rund um die Burg

Am 20. September 2025 wurde der von Bevölkerung und Gästen bereits seit Monaten genutzte Rad- und Wanderweg rund um die Burg nun auch offiziell seiner Bestimmung übergeben.

Im Rahmen einer stimmungsvollen Feier mit der Sängerrunde St. Georgen, den Meschnark Buam und der Hochosterwitz-Garde konnten sich der Burgherr Karl Khevenhüller, Bürgermeister Wolfgang Grilz, Gemeindevorstand Ewald Göschl und der TVB-Vorstandschef Manfred Fellner über zahlreiche aktive Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürger vor Ort freuen. Rund 100 Teilnehmer umrundeten die Burg selbst oder ließen sich vom Nocky-Express-Zug von einer (Labe-) Station zur nächsten fahren.

Wie bereits beim Längsee-Kunstwanderweg ging die Idee und die Umsetzung für den Weg um die Burg vom Tourismusverband (TVB) Längsee-Hochosterwitz und seinem Vorsitzenden Manfred Fellner aus. Der TVB koordinierte und finanzierte den Weg mit Unterstützung vom Land Kärnten. Dank gilt dem Burgherrn Kari Khevenhüller und den weiteren Grundstückseigentümern sowie der Gemeinde St. Georgen für ihr Wohlwollen bei der Umsetzung des Projektes.

Unter dem Motto „Mit der Zeit gehen“ kann der 6,2 Kilometer lange Weg um die Burg zu Fuß oder mit dem Rad bewältigt werden. Dabei passiert man insgesamt sieben Stationen, die von den beiden Künstlern Andres Klimbacher und Helmut Machhammer mit Objekten versehen wurden, die eine Verbindung zum jeweiligen Ort herstellen. Auf Tafeln wird zudem der historische und thematische Kontext informativ vermittelt.

Beginnend mit der Geschichte der Familie Khevenhüller beim Gasthof Maultasch, folgt bei der Auffahrt zur Burg die Darstellung der vergeblichen Eroberungsversuche und führt zur dritten Station, einem wunderschönen Rastplatz mit Blick auf die Burg; danach ist der Trinkwasserbrunnen aus Krastaler Marmor als Hinweis auf das Wasserschongebiet zu verstehen, ehe man an der fünften Station kurz vor St. Martin die Burganlage aus ganz anderer Perspektive bewundern kann. Dem Hinweis auf römische Ausgrabungen an der sechsten Station folgt schließlich an der siebten und letzten Station ein Stier als Symbol für Stärke und Ausdauer, ehe die Umrundung beim Ausgangspunkt wieder endet.

Im Rahmen der Eröffnung am 20. September konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an vier Labestationen stärken. Dort wurden Schmankerln aus der Region angeboten, die von den Familien Elke und Richard Werginz, Jutta und Othmar Schratt aus Drasendorf, der Familie Bodner vom Weingut Kreuzschneider, der Familie Höfferer-Schagerl vom Biohof Schmiedbauer sowie der Schokolade-Sommelieuse Petra Jaritz kostenlos zur Verfügung gestellt wurden.

Die freiwilligen Spenden an den Labestationen in der Höhe von gesamt 600 Euro wurde von der Familie Elisabeth und Manfred Fellner von der Längseeleit`n großzügig aufgestockt, so dass die Kinderkrebshilf Kärnten sich über eine Spende in der Höhe von 2.600 Euro freuen darf.

  • Er%c3%b6ffnung_Rad-_und_Wanderweg_rund_um_die_Burg_1
  • Er%c3%b6ffnung_Rad-_und_Wanderweg_rund_um_die_Burg_2
  • Er%c3%b6ffnung_Rad-_und_Wanderweg_rund_um_die_Burg_3